Die Ursachen
Wie entsteht eine Aura?
Migränevorbeugung
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Wie entsteht eine Aura?
Die übermäßig ausgeschütteten Nervenbotenstoffe können eine sogenannte „Spreading Depression“ auslösen. Spreading Depression bedeutet eine sich ausbreitende Dämpfung von Nervenzellen. Dies ist die Grundlage der Aurasymptome. Hier werden die betreffenden Hirnzellen zunächst übererregt um dann in einen Zustand verringerter Aktivität umzuschalten.
Die Störung der Nervenzellen und die damit verbundene Minderdurchblutung verbreitet sich mit einer Geschwindigkeit von 3 bis 6 mm in der Minute über die entsprechenden Hirnareale aus. Das ist auch die Geschwindigkeit die die Aurasymptome bei ihrer Ausbreitung zeigen. Die Nervenzellen in der Ausbreitungsfront sind sehr aktiv um nach dem Fortrücken der Ausbreitungsfront in eine Ruhephase zu verfallen.
Wichtig zu wissen ist, dass eine Aurasymptomatik nie Defekte im Gehirn hinterlässt. Wichtig ist jedoch aufmerksam zu beobachten, ob eine Aura wie immer abläuft oder neue Symptome auftreten, dann sollten Sie sich erneut an Ihren Arzt wenden. Als Differenzialdiagnose im höheren Lebensalter kommen transitorische ischämische Attacken (eine Unterform des Schlaganfalls) oder im jüngeren und höheren Lebensalter eine bestimmte Form von epileptischen Anfällen in Frage. Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem Arzt über solche Auffälligkeiten sprechen und diese möglichst genau schildern.