Einleitung
Pragmatisches Vorgehen
Behandlung der akuten Migräneattacke
Auslöser

Behandlung der akuten Migräneattacke

Vorbotenphase:

Es ist wichtig, sich selber genau zu beobachten, ob es eine sogenannte Vorbotenphase gibt. Die meisten Menschen fühlen sich in diesen Zeiten müde, antriebslos oder haben eine gesteigerte Aktivität, Heißhunger z. T. sind Sie auch reizbar und aggressiv gestimmt. Wenn sich auf eine solche Phase ein Kopfschmerz entwickelt, ist es sinnvoll diesen so früh wie möglich spezifisch zu behandeln. Zunächst sollten nichtmedikamentöse Maßnahmen zum Tragen kommen, wie Abschirmen, Ruhe, ein Kaffee mit heißer Zitrone.

Sind diese sinnlos oder entwickeln sich Attacken rasch, ist es wichtig, sich so früh wie möglich ausreichend hoch zu behandeln. Leichte bis mittelschwere Attacken könnten in Kombination mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln wie Aspirin® oder Paracetamol® in Kombination mit MCP oder Domperidon® behandelt werden.

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Häufig ist es jedoch auch sinnvoll sich mit spezifischen Migränemedikamenten (Triptanen) zu behandeln. Folgende Substanzen stehen zur Verfügung:

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Welche die für Sie geeignete Substanz ist, werden Sie im Gespräch mit Ihrem Arzt erfahren, gelegentlich ist es jedoch notwendig und sinnvoll von einem Triptan auf das Andere zu wechseln oder gar die Darreichungsform von einer Tablette auf Schmelztablette oder Nasenspray umzustellen. Bei starker Übelkeit und Erbrechen sind orale Medikamente sinnvoll, dann ist Zeit für ein Nasenspray oder ein Zäpfen bzw. eine i. v. Behandlung in einer Praxis Ihrer Wahl.

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