Einleitung
Hier finden Sie viel Wissenswertes über Kopfschmerzen.
Die Behandlung von Kopfschmerzen ist ein Schwerpunkt in meiner Praxis.
Was tut man im Einzelnen?
Medikamentös induzierter Kopfschmerz
Definition: Was ist das?
Menschen, die an 10 bis 15 Tagen pro Monat wegen Kopfschmerzen Schmerzmittel einnehmen und dies über einen längeren Zeitraum tun, können einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz entwickeln. Ca. 2 % der Bevölkerung in Deutschland leidet an einem solchen Krankheitsbild.
Klinische Merkmale: Wie fühlt es sich an?
Typischerweise wechselt die Kopfschmerzsymptomatik, die meisten Menschen beschreiben einen diffusen, holokraniellen dumpf-drückenden Kopfschmerz, der gelegentlich von typischer Migränebegleitsymptomatik wie Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet sein kann.
Es kommt somit sowohl zu einer Zunahme von Kopfschmerztagen, wie einer Veränderung der Symptomatik, wie auch einer nachlassenden Wirksamkeit von Akuttherapie. Als therapeutisches Prinzip ist, bevor jedwede Therapie startet, ist zunächst wichtig, sich Klarheit zu verschaffen an wie viel Tagen pro Monat Schmerzmittel eingenommen werden. Dazu ist ein Kopfschmerztagebuch wichtig, in das genau die Schmerzmittel dokumentiert werden sollten.
Entzugsbehandlung: Wie behandelt man dieses Krankheitsbild?
Der Kern der Behandlung besteht in einem abrupten Absetzen der gebrauchten Schmerzmedikation. Innerhalb der ersten 2 bis 6 Tage können Entzugssymptome wie verstärkter Kopfschmerz, Übelkeit, Blutdruckschwankungen, Herzklopfen, Schlafstörungen, Unruhe, Angst und Nervosität auftreten. In der Regel steigt die Intensität des Entzugskopfschmerzes in den ersten Tagen nach Entzugsbeginn an, um sich spätestens nach einer Woche wieder zu normalisieren bzw. gänzlich auszubleiben. Die Behandlung des Entzugskopfschmerzes kann durch Gabe von Acetylsalicylsäure als intravenöse Therapie oder Kortison als intravenöse Therapie durchgeführt werden.
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