Porträt Dr. Astrid Gendolla

Dr. med. Astrid Gendolla
Ich bin Fachärztin für Neurologie mit der Zusatzqualifikation
Spezielle Schmerztherapie und Psychotherapie.

Nach dem Studium der Medizin an der Universität Würzburg und ausbildungsbedingten Auslandsaufenthalten in Indien und in der Schweiz begann ich meine Facharztausbildung in der Abteilung für Neurologie 1992 an der Universitätsklinik Essen. Schon während der Ausbildung zur Fachärztin für Neurologie entwickelte ich eine hohe „Zuneigung“ zu dem Gebiet der Schmerztherapie und der Behandlung von Kopfschmerzpatienten.

Ich hatte Gelegenheit, zunächst in der Kopfschmerzambulanz sowie der interdisziplinären Schmerzambulanz der Universitätsklinik Essen Erfahrungen zu sammeln, die ich später als Oberärztin und Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums von 2005 an umsetzten konnte.

Im Verlauf meiner Tätigkeit konnte ich durch eine berufsbegleitende Ausbildung bei der Ärztekammer Nordrhein mein Behandlungsspektrum erweitern und vertiefen, so dass ich die Zusatzqualifikation für Psychotherapie erwarb. Darüber hinaus war ich von 2003 an Weiterbildungsberechtigte der Klinik für Neurologie für die Spezielle Schmerztherapie.

Ich bin Mitglied und Regionalbeauftragte der Deutschen Migräne und Kopfschmerzgesellschaft, Mitglied der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.

Während meiner Tätigkeit an der Universitätsklinik Essen arbeitete ich an vielen klinischen Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Medikamente zur Behandlung der Migräne, sowohl in der Akutbehandlung wie in der Vorbeugung. Ich beteiligte mich maßgeblich und mit viel Freude an dem Projekt Integrierte Versorgung von Kopfschmerzpatienten sowie an dem Aufbau der Tagesklinik im Westdeutschen Kopfschmerzzentrum.

Ich halte national und international Vorträge auf dem Gebiet Kopfschmerz und kann durch intensive Pressearbeit dazu beitragen, dass das Krankheitsbild Kopfschmerz und Migräne in der breiten Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen wird. Ich bin aktiv in der Migräneliga Deutschland, halte Referate und schreibe Patienteninformationsbroschüren. Mit der Essener Selbsthilfegruppe stehe ich in engem Kontakt.

Durch meine langjährige Tätigkeit an der Universitätsklinik Essen habe ich deutschlandweit Kontakte zu auf die Behandlung von Schmerz und Kopfschmerz spezialisierten Kliniken: Schmerzklinik Kiel, Migräneklinik Königstein, Berolinaklinik (spezielle Programme für Jugendliche). Durch die Kooperation mit vielen Krankenkassen im Rahmen der Integrierten Versorgung Kopfschmerz bieten sich viele spannende Behandlungsoptionen.

 

kielhorn

Dr. Judith Kielhorn
Nach dem Studium der Humanmedizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen mit Auslandsaufenthalten in Österreich, der Schweiz und China sowie nach Abschluß meiner Promotionsarbeit im Bereich der Neuroradiologie begann ich meine ärztliche Tätigkeit im Sommer 2002 an der Neurologischen Klinik rechts der Isar der Technischen Universität München. Anfang 2004 setzte ich meine Facharztweiterbildung in der Neurologischen Klinik mit klinischer Neurophysiologie am Alfried-Krupp-Krankenhaus in Essen fort. Von 2006 bis 2009 arbeitete ich für weitere drei Jahre in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Münster. Seit 2007 bin ich Fachärztin für Neurologie und seit 2009 Fachärztin für Nervenheilkunde.



Porträt Dr. Michael Sollmann-Overlack

Dr. Michael Sollmann-Overlack
Nach meinem Studium für Humanmedizin in Freiburg, Kiel und Berlin, habe ich zunächst Erfahrungen im Bereich der Inneren Medizin gesammelt. Mein AiP habe ich an der Charité Universitätsmedizin Campus Virchow Klinikum und am Alfried-Krupp Krankenhaus in Essen gemacht. Dort arbeitete ich auf einer Station für Kardiologie und Onkologie.

Nach meinem AIP begann ich meine Ausbildung für Psychiatrie und Psychotherapie von 2002 bis 2007 an den Rheinischen Kliniken Essen und Köln. Hier arbeitete ich im Speziellen auf einer offenen Suchtstation, den Psychotherapiestationen mit dem Schwerpunkt auf depressive Erkrankungen und im Bereich der Gerontopsychiatrie. Während meiner Tätigkeit in Essen nahm ich an der Studie für Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie teil.

Sowohl die innere Medizin als auch die Psychiatrie sind eng miteinander verwoben.

Um beide Bereiche zu für mich zu verbinden und auch die psychotherapeutische Arbeit besser zu verstehen, wechselte ich 2007 in die Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie des LVR-Klinikum Essen. Neben der klinischen Versorgung von Patienten, die eine Behandlung wegen somatoformen und/oder dissoziativen Störungen aufsuchten, nahm ich an der interdisziplinären Schmerzkonferenz des Uniklinikums Essen teil. Hierbei lernte ich viel über körperliche Auswirkung von Schmerz und über psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten, wobei mich vor allem das breite Spektrum von somatopsychischen bis psychosomatischen Erkrankungen interessierte. Dieses Spektrum lernte ich im Weiteren auch durch meinen Einsatz in der Ambulanz der Psychosomatik kennen.

Daneben gewann ich fundierte Kenntnisse im Bereich der Behandlung von traumatisierten Klienten, da ich in der Traumaambulanz angestellt war. Hier hat mich die Wirksamkeit des Ressourcenorientierten Ansatzes der Behandlungen sehr überzeugt. Weitere Erfahrungen in der Behandlung von Trauma sammelte ich im Bereich des EMDR. Seit Januar 2012 erfülle ich die Kriterien als EMDR-Therapeut. Auch beim Thema Trauma scheint der Körper und unter Umständen die „Köpererinnerungen“ und der Umgang mit diesen einen entscheidende Rolle zum Therapieerfolg beizutragen.

Meine Facharztausbildung zum Psychosomatiker konnte ich im Sommer 2011 beenden.




Dr. Rainer Schwarz

Dr. Rainer Schwarz
Nach dem Studium in Tübingen , Kiel und Essen machte ich auch Staatsexamen und Ausbildung zum Facharzt  für Neurologie und Psychiatrie - Psychotherapie - am Uniklinikum Essen. Hier wurde ich mit der Behandlung stationärer und ambulanter Patienten vertraut. Es folgten viele Jahre in eigener Praxis. Dabei konnte ich Erfahrungen auf dem gesamten Gebiet der Nervenheilkunde gewinnen.